Sehr geehrte Delegierte,

liebe Vorstandsmitglieder,

liebe Treffpunktleiterinnen und Treffpunktleiter,

liebe Ehrenamtliche,

liebe Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle,

sowie alle engagierten Unterstützerinnen und Unterstützer,


heute wende ich mich mit einem persönlichen Anliegen an Sie.


Wie ich bereits auf der Delegiertenversammlung am 08.11.2024 angekündigt habe, trug ich mich schon damals mit dem Gedanken, mein Amt zur Verfügung zu stellen. Inzwischen haben sich bei mir jedoch wesentliche Veränderungen ergeben: Im April 2026 habe ich nach über 30 Jahren meine Tätigkeit im Botanischen Garten gekündigt und werde ab Oktober 2026 ein neues Kapitel in meinem Leben beginnen.


Vor diesem Hintergrund werde ich künftig nicht mehr die Zeit aufbringen können, um das Amt des Landesvorsitzenden in der Weise auszuüben, wie es meinem eigenen Anspruch entspricht. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich daher entschieden, mein Amt als Landesvorsitzender des LAB Hamburg zum 18. September dieses Jahres niederzulegen.


Zwölf Jahre lang durfte ich im Vorstand des LAB mitwirken und seit 2021 das verantwortungsvolle Amt des Landesvorsitzenden ausüben. Diese Zeit hat mich in besonderer Weise geprägt. Ich hatte die große Ehre und Freude, unseren Verein intensiv zu begleiten, aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit Ihnen weiterzuentwickeln.


Der LAB Hamburg steht seit vielen Jahrzehnten für Gemeinschaft, Engagement und die Überzeugung, älteren Menschen ein aktives, selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu ermöglichen. Dieses Leitbild – „Lange Aktiv zu Bleiben“ – wird in unseren Treffpunkten und Angeboten jeden Tag aufs Neue mit Leben gefüllt.


Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht: Wir haben unsere Angebote weiterentwickelt, unsere Treffpunkte gestärkt und zahlreichen Menschen Räume für Begegnung, Austausch und Aktivität eröffnet. Heute ist der LAB Hamburg eine feste Größe im gesellschaftlichen Leben unserer Stadt und ein bedeutender Bestandteil der Seniorenarbeit.


All dies wäre ohne das Engagement vieler nicht möglich gewesen. Mein aufrichtiger und besonders herzlicher Dank gilt daher Ihnen allen – den Delegierten, den Verantwortlichen in den Treffpunkten, den zahlreichen Ehrenamtlichen sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern.


Ein ebenso großer Dank gilt dem gesamten Vorstand der vergangenen Jahre. Die vertrauensvolle, konstruktive und stets von gegenseitigem Respekt geprägte Zusammenarbeit hat unsere gemeinsame Arbeit getragen und entscheidend zu den Erfolgen des LAB Hamburg beigetragen. Für dieses engagierte Miteinander, für die vielen klugen Entscheidungen, die verlässliche Unterstützung und den gemeinsamen Einsatz für unseren Verein bin ich Ihnen allen zutiefst dankbar.


Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle von Herzen. Ihre Professionalität, Verlässlichkeit und ihr täglicher Einsatz bilden das stabile Fundament unserer Arbeit und haben die Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele erst möglich gemacht.


Gerade weil mir der LAB Hamburg sehr am Herzen liegt, halte ich es nach dieser langen Zeit – unabhängig von meinen beruflichen Veränderungen – für richtig und wichtig, einen Wechsel an der Spitze zu ermöglichen. Neue Ideen, Perspektiven und Impulse sind für eine lebendige und zukunftsfähige Organisation unverzichtbar. Ich bin überzeugt, dass der LAB Hamburg auch weiterhin erfolgreich in die Zukunft geführt wird.


Der LAB steht derzeit finanziell auf einer soliden und verlässlichen Grundlage – eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung unseres Vereins. Gleichzeitig sehe ich insbesondere in den Bereichen Ehrenamt und Digitalisierung zentrale Aufgaben für die kommende Zeit. Hier gilt es, konsequent weiterzuarbeiten und die notwendigen Strukturen zu stärken, um auch künftig den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.


Mit großer Zufriedenheit, Dankbarkeit und Zuversicht blicke ich auf die gemeinsam geleistete Arbeit zurück. Die vergangenen Jahre waren geprägt von engagierter Zusammenarbeit, wichtigen Entwicklungen und zahlreichen Erfolgen. Es erfüllt mich mit Freude, den Staffelstab an einen gut aufgestellten, verantwortungsbewussten und zukunftsfähigen Verein übergeben zu dürfen.


Bis zur nächsten Delegiertenversammlung im November werden meine beiden Stellvertreterinnen Ursula Wetzel und Irene Schröder die Geschäfte des LAB mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein weiterführen. Ich bin überzeugt, dass die Kontinuität und Verlässlichkeit in dieser Übergangsphase in besten Händen liegt.


Vor diesem Hintergrund würde der gesamte Vorstand und ich uns sehr freuen, wenn Sie auf Grundlage des Berichts unseres Steuerberaters der Entlastung des Vorstandes bei der Delegiertenversammlung am 06.11.2026 zustimmen.


Dem neu gewählten Vorstand wünsche ich für die bevorstehenden Aufgaben von Herzen viel Erfolg, Weitblick und eine glückliche Hand bei allen anstehenden Entscheidungen. Mögen Sie stets die notwendige Unterstützung, Anerkennung und Wertschätzung für Ihr wichtiges Engagement erfahren und gemeinsam die positive Entwicklung des Vereins weiter voranbringen.


Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die vergangenen Jahre zurück, die von wertvollen Erfahrungen, vertrauensvoller Zusammenarbeit und vielen gemeinsamen Erfolgen geprägt waren. Auch in Zukunft werde ich dem LAB Hamburg als Mitglied eng verbunden bleiben und seine Entwicklung mit großem Interesse begleiten.


Ein besonderer Dank gilt abschließend nochmals den Mitarbeiterinnen der LAB-Geschäftsstelle, die tagtäglich mit großem Einsatz und hoher Professionalität dafür sorgen, dass unsere Arbeit gelingt und unsere Beschlüsse zuverlässig umgesetzt werden.


In Hamburg sagt man Tschüss.

Ihr / Euer

Heiko Lüdke

Hamburg, den 18.09.2026


„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“


Ein oft zitierter Satz – und doch entfaltet er seine ganze Tiefe erst, wenn man selbst an dem Punkt angekommen ist, ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Nach über 25 Jahren intensiven, mit großer Leidenschaft gelebten und zutiefst erfüllenden ehrenamtlichen Engagements ist für mich nun genau dieser Moment gekommen.


Ein Moment, der von Wehmut, aber ebenso von Dankbarkeit, Zufriedenheit und der inneren Überzeugung, das Richtige zu tun, begleitet ist.


Mit großem Bedauern – und zugleich mit einem Gefühl von Frieden – habe ich die Entscheidung getroffen, meine aktiven ehrenamtlichen Tätigkeiten im September dieses Jahres vollständig und dauerhaft zu beenden.  Diese Entscheidung ist das Ergebnis eines langen, achtsamen Prozesses. Sie ist mir nicht leichtgefallen – denn zu tief bin ich mit dem verbunden, was über die Jahre gewachsen ist. Und doch spüre ich: Die Zeit ist reif für einen neuen Lebensabschnitt.


Am 22.09.2025 werde ich mich von allen Gruppen verabschieden. Mit meinem Abschied endet auch die Zeit meiner bestehenden Gruppen (Senioren-Wandergruppe / Freizeitgruppe Ausflüge und Besichtigungen für die Generation 60+) – sie werden aufgelöst und nicht weitergeführt. Was über Jahrzehnte hinweg ein fester Bestandteil meines Lebens war, darf nun zurücktreten, um Raum für Neues entstehen zu lassen.


Wenn ich auf diese lange Wegstrecke zurückblicke, erfüllt mich vor allem eines: tiefe Dankbarkeit – und auch ein wenig Stolz. Über 2.900 Veranstaltungen durfte ich in dieser Zeit planen, organisieren, begleiten und durchführen. Fast alles, was innerhalb der Gruppen stattgefunden hat, wurde von mir eigenverantwortlich auf die Beine gestellt – mit viel Herzblut, persönlichem Einsatz und einem hohen Anspruch an Qualität und Verlässlichkeit.


Über all die Jahre waren die meisten Veranstaltungen sehr schnell ausgebucht – was mich natürlich immer sehr gefreut hat. Es zeigte mir, dass das, was ich angeboten habe, viele Menschen erreicht und angesprochen hat. So durfte ich in den vergangenen 25 Jahren tausende Menschen zusammenbringen und unvergessliche Erlebnisse ermöglichen. In all diesen Jahren stand das Ehrenamt für mich stets an erster Stelle – oft auch vor privaten und familiären Belangen.


Ein besonderer Moment in dieser Zeit war ein Artikel im Elbe Wochenblatt, durch den Jürgen Lohse aus Neugraben auf mich und meine Freizeitgruppe aufmerksam wurde. Aus dieser Begegnung entstand etwas ganz Neues: Am 25. Februar 2012 ging die Freizeitgruppe Süderelbe, organisiert und betreut von Jürgen Lohse, an den Start – und läuft seither sehr erfolgreich.


Alle Informationen dazu sind im Internet zu finden unter: 🌐
www.hamburg-neugraben.org.


Es erfüllt mich mit
großem Stolz, dass aus meinem Engagement weitere Impulse hervorgegangen sind, die auch heute noch wirken.


Ich habe mich nicht nur zeitlich engagiert, sondern auch immer wieder private finanzielle Mittel eingebracht, um Angebote zu ermöglichen, die sonst nicht realisierbar gewesen wären. Denn für mich stand stets eines im Mittelpunkt: ein hochwertiges, bezahlbares Angebot zu schaffen, das Menschen verbindet, bewegt und Gemeinschaft erfahrbar macht.


Was mich dabei auf besondere Weise berührt, sind die zwischenmenschlichen Begegnungen, die weit über das eigentliche Tun hinausgewachsen sind: echte Freundschaften, wertvolle Beziehungen, ein herzliches Miteinander.


Viele dieser Freundschaften wären ohne mein ehrenamtliches Engagement in dieser Form vermutlich nie entstanden. Zu wissen, dass meine Arbeit nicht nur Menschen in Bewegung gebracht, sondern auch zueinander geführt hat, erfüllt mich mit großer Freude und tief empfundener Dankbarkeit.


Mein Engagement beschränkte sich dabei nicht nur auf meine eigenen Gruppen. Ich war und bin bis heute in mehreren Vereinen und in verschiedenen weiteren Initiativen aktiv.


Ein besonders bedeutender Schritt war mein Eintritt in den Vorstand des Vereins LAB – Leben im Alter e. V. im Jahr 2014 – ein Verein, der sich mit viel Herzblut der Förderung der Lebensqualität älterer Menschen widmet. Am 14. Oktober 2021 durfte ich schließlich den Vorsitz übernehmen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllt mich mit großer Freude und Demut – und ich bringe mich bis heute mit ganzer Kraft, Herz und Überzeugung in diese Rolle ein.


Auch dieses wichtige Ehrenamt werde ich beenden. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, auch den Vorsitz im LAB e. V. abzugeben. Ich hoffe sehr, dass sich eine interessierte Person findet, die diese besondere Aufgabe mit Freude, Engagement und Verantwortungsbewusstsein weiterführen möchte. Es ist eine Rolle, die viel Gestaltungsspielraum bietet – und sinnstiftend wirken kann.


Das Ehrenamt war für mich weit mehr als ein Hobby oder Zeitvertreib. Es war Berufung, Leidenschaft und Herzenssache. Trotz meines oft fordernden Berufslebens hatte dieses Engagement stets Priorität – getragen vom Wunsch, Freude zu schenken, Teilhabe zu ermöglichen und Menschen miteinander zu verbinden. Diese Zeit hat mein Leben geprägt und bereichert. Sie hat mir unzählige wertvolle Begegnungen und Erfahrungen geschenkt.


Nun ist es an der Zeit, loszulassen – im Vertrauen darauf, dass etwas Bleibendes entstanden ist. Ich gehe mit einem vollen Herzen, mit Dankbarkeit im Rückblick – und mit Offenheit für das, was vor mir liegt.


Ich danke allen von Herzen, die mich auf diesem langen Weg begleitet, unterstützt und mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ohne euch wäre all das nicht möglich gewesen. Gemeinsam haben wir viel bewegt, gelacht, erlebt – und Erinnerungen geschaffen, die bleiben.


Bevor der endgültige Abschied im September kommt, freue ich mich auf die verbleibende gemeinsame Zeit – auf unsere letzten Wanderungen, Reisen, Ausflüge und Gespräche.


Lasst uns diese Momente noch einmal genießen – mit offenem Herzen, einem Lächeln im Gesicht und dem Bewusstsein, Teil von etwas Besonderem gewesen zu sein.


Mit herzlichem Dank, großer Wertschätzung und den besten Wünschen für euch alle,


Ihr / Euer


Heiko  Lüdke



Einblicke in mein vielfältiges ehrenamtliches Engagement


Seit mehr als 25 Jahren engagiere ich mich mit großer Leidenschaft und tief empfundener Überzeugung ehrenamtlich – vor allem in der Seniorenarbeit, einem Bereich, der mir seit meinen ersten Begegnungen mit älteren Menschen ganz besonders am Herzen liegt.


Meine ehrenamtliche Reise begann bei einem großen Wohlfahrtsverband im Hamburger Westen. Dort durfte ich erste wertvolle Erfahrungen sammeln, die den Grundstein für mein heutiges Engagement legten. Schon damals spürte ich den Wunsch, Menschen miteinander zu verbinden, Lebensfreude zu schenken und das Gefühl von Gemeinschaft zu stärken – Werte, die bis heute mein Handeln prägen.


Mit der Zeit gründete ich eigene Freizeitgruppen wie „Elbvororte“ und „Ausflüge und Besichtigungen“, um mein Herzensanliegen noch gezielter zu verwirklichen. Diese Gruppen sind weitaus mehr als nur Treffpunkte – sie sind lebendige Gemeinschaften, in denen sich Menschen begegnen, austauschen und gemeinsam Neues erleben. Die Organisation all dieser Aktivitäten ist für mich mehr als nur eine Aufgabe – sie ist Ausdruck meiner Freude am menschlichen Miteinander und meines tiefen Interesses an den Lebensgeschichten und Bedürfnissen älterer Menschen.


Bis heute habe ich mit viel Hingabe und organisatorischem Geschick über 2.900 Veranstaltungen geplant und durchgeführt – von kulturellen Ausflügen über gesellige Nachmittage bis hin zu bewegenden Begegnungen im kleinen oder großen Kreis.


Inzwischen nähere ich mich der beeindruckenden Marke von 3.000 Veranstaltungen. Diese Zahl steht für gelebte Kontinuität, Verlässlichkeit und für ein Engagement, das über Jahre hinweg getragen wurde von positiven Rückmeldungen, herzlichen Momenten und der Motivation, immer wieder aufs Neue Räume für Begegnung und Lebensfreude zu schaffen.


Besonders am Herzen liegt mir zu sagen, dass ich dieses ehrenamtliche Engagement all die Jahre hinweg neben meiner Vollzeitbeschäftigung ausgeübt habe – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus echter Überzeugung und mit ganzem Herzen. Was viele als Belastung sehen würden, war für mich eine Quelle der Erfüllung, Inspiration und inneren Stärke.


Denn beruflich bin ich seit 1997 an der Universität Hamburg tätig, im Botanischen Garten, in einem erfüllenden, aber auch anspruchsvollen 39-Stunden-Job. Umso bedeutsamer ist es für mich, meine Freizeit bewusst für etwas Sinnstiftendes einzusetzen – für ein Engagement, das nicht nur anderen guttut, sondern auch mein eigenes Leben ungemein bereichert.


Ein besonders bedeutender Schritt war für mich der Eintritt in den Vorstand des Vereins LAB im Jahr 2014 – ein Verein, der sich mit viel Herzblut der Förderung der Lebensqualität älterer Menschen widmet. Am 14. Oktober 2021 durfte ich schließlich den Vorsitz übernehmen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllt mich mit großer Freude und Demut – und ich bringe mich mit ganzer Kraft, Herz und Überzeugung in diese Rolle ein.


Im selben Monat rief ich eine eigene Wandergruppe für Seniorinnen und Senioren ins Leben – ein Herzensprojekt, das Bewegung, Naturerleben und soziale Nähe verbindet. Hier entsteht ein geschützter, inspirierender Raum, in dem sich ältere Menschen wohlfühlen, gemeinsam aktiv sind und das Leben in vollen Zügen genießen können.


Im Laufe der Jahre sind durch mein Engagement nicht nur unzählige bereichernde Erinnerungen, sondern auch tragfähige, oft langjährige Freundschaften entstanden. Es erfüllt mich zutiefst, wenn ich Menschen miteinander in Kontakt bringe, wenn aus Begegnungen Verbindungen entstehen und wenn ich dazu beitragen kann, dass das Alter als eine lebendige, wertvolle Lebensphase wahrgenommen wird.


Mein ehrenamtliches Wirken hat mein eigenes Leben auf vielfache Weise bereichert. Es ist mein Ziel, soziale Teilhabe zu stärken, inspirierende Impulse zu geben und Räume zu schaffen, in denen ältere Menschen Wertschätzung, Lebensfreude und Zugehörigkeit erfahren.


Ich möchte Gelegenheiten schaffen, in denen sich zeigt: Man ist nicht „nur“ älter – man ist wichtig, man ist gebraucht, man gehört dazu.


In Hamburg sagt man „Tschüss“

Mit herzlichen Grüßen
Ihr / Euer
Heiko Lüdke